Chalice

Chalice
chalice (hmp)

28.10.25

das schönste Gebet am Morgen

HERR, ich glaube an Dich!

*

DU bist hier.
Und weil DU hier bist,
jetzt,
und bis in Ewigkeit;
weil DU regierst,
uns führst,
leitest
und liebst,
braucht es keinen Ärger,
keine Schwere,
keinen Verdruss:

DU hast alles überwunden
und besiegt.

Das schönste Gebet,
um den neuen Tag zu beginnen:

Jesus, ich glaube an DICH.
Danke, HERR,
dass DU bei mir bist!

24.10.25

L(e)icht leben

light

Im Englischen steht ein und dasselbe Wort für
Licht und leicht.

*

In großer Leichtigkeit begreift das "Licht der Welt" (Joh 8,12),
unser HERR Jesus Christus,
das Dasein.

Selbstverständlich voller Leichtigkeit:
denn das Himmelreich ist mitten unter uns (vgl. Lk 17,21b),
das Reich GOTTES ist bereits angebrochen (vgl. Lk 11,20).

Sobald uns diese Wahrheit wirklich erfüllt und trägt,
atmen wir Frohsinn, Heiterkeit, tiefe Freude -
tragen sie auch in die Welt unserer direkten Umgebung.

Mit Ernsthaftigkeit im Glauben wachsen,
den Glauben leben und vertreten wollen
ist gut und billig.
Es schließt indessen weder Leichtigkeit noch Humor aus;
ganz im Gegenteil!

Wir sollen ja "arglos wie die Tauben sein" (Mt 10,16)
uns weder fürchten noch sorgen (Mt 10,31 uwm),
stattdessen das Reich GOTTES annehmen, "wie die Kinder" (Mt 18,3).

Welch schwunggebende Kraft aus dem Leben erwächst,
sobald es freudvoll im Bewusstsein der Frohbotschaft geführt wird!

21.10.25

im Herzen bewegen

Wir leben in einer Zeit, da jeder Mensch vermeint, genau Bescheid zu wissen. Beim Zuhören der Aussagen meiner Nächsten gewinne ich den Eindruck, es gäbe kein zu Ergründendes mehr, nichts, demgegenüber man sprachlos, das des Staunens wert wäre. Ein/e jede/r weiß, nach eigenem Ermessen, absolut zutreffend Auskunft zu geben über das Dasein, das Weltgeschehen, sogar darüber, was das Beste für den Gesprächspartner sei.

Jesus Christus warnte bekanntlich schon SEINE Jünger: "Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen." (Mt 24,11; par Mk 13,5 ff.) Die Warnung trifft heute so gut wie seinerzeit.

Vier Jahre lang waren mir - so unaufgefordert wie unerwünscht - Briefe und Emails gesandt worden, von einem oberflächlich bekannten Menschen, der sich irrtumslos hielt in seinen Rat-Schlägen, was ich zu tun, ferner zu unterlassen hätte. Für jede Lebenslage hatte er eine Belehrung parat, formulierte diese unmissverständlich in Imperativen. Mein mehrmals entgegnetes "Bitte nicht!" prallte ungehört an ihm ab. Filterregeln blieben erfolglos: Eine neue Emailadresse war bald generiert, so dass sein Alter Ego die Aufklärungsarbeit fortsetzen, sie überdies mit Beleidigungen, Schimpf- und Schmähreden verschiedener Couleur garnieren konnte. Es war ihm unerträglich, dass ich mich seiner Einflussnahme entzog.

Viel zu lange suchte ich, dessen Verhalten zu verstehen; prüfte, ob seine Vorwürfe gar begründet wären, erwog, ob ich möglicherweise nur überempfindlich auf die Wortwahl reagierte; betete ohne Unterlass für das Seelenheil dieses Glaubensbruders aus der eigenen Gemeinde.

Allein, der innere Frieden blieb größtenteils gestört. Insbesondere wenn die nächste Belehrung: "Du musst...!; Tu dies...!; Lass das bleiben...!" im Postfach einging, war wieder eine Weile lang die Tiefe meines Meditierens unterminiert.

Schließlich aber lenkte der Heilige Geist meine Betrachtung auf Lukas 2, Verse 50, 51b & 19: "Doch sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen gesagt hatte. [...] Seine Mutter bewahrte all die Worte in ihrem Herzen. & Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen."

Was sich meinem rationalen Verständnis entzieht, bleibt als unaufgelöste Schwere in meinem Innern. Allzu nahe liegt das wiederholt einsetzende "Warum?". Es zieht mich vom Gebet meines Herzens ab, versklavt mich. Die Folge sind Voreingenommenheit, Abhängigkeit von Launen; Befangen-, somit Blindheit für die Hilferufe meiner Nächsten.

Erst indem ich alles, was mir unverständlich bleibt, sowie alle Menschen, die mich ungerecht behandeln, in mein Herz aufnehme, vermag ich vom Drang, 'Erklärung zu finden', vom Bedürfnis, das eigene Recht vertreten zu haben abzulassen. Ich trage sie in meinem Herzen, worinnen - darauf vertraue ich fest - GOTT wohnt; nunmehr bin ich frei vom Erwehren dieser Belästigungen, frei für den hingebungsvollen Dienst. Die Störenfriede werden mir erneut zu Nächsten; hinwiederum kann ich zu einer solchen ihnen werden.

Dem inflationären Bescheidwissen meiner Umgebung begegne ich seitdem mit Gelassenheit. Dank sei GOTT, unserem HERRN.

*

Die Beschreibung der Umstände in solcher Ausführlichkeit geschah, weil ich hoffe, dass diese Anregung hilfreich sei, Euch Geschwistern-im-HERRN, die Ihr womöglich ähnliche Belästigungen zu ertragen habt. Vor übelgesinnten Menschen ist niemand gefeit, es gibt ihrer leider allerorten.

Indem man ihnen sein Herz öffnet, anstatt sie und ihr Handeln verstehen zu wollen; indem man diesen - die gleichfalls Leib Christi sind - also mit Liebe begegnet, wird es ein Leichtes, die durch sie erfahrene Belästigung zu leiden. Wer will es wissen? Am Ende sind sie von GOTT gesandte Bewährungsprobe, 'Einübung ins Vergeben-Können', wie ich es andernorts zu nennen pflegte. Fürbitte gerade für solche Störenfriede ist überaus wichtig!

Sehr wahrscheinlich unterschätzen sie unseres HERRN und Erlösers Warnung: "Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in der Tiefe des Meeres versenkt würde! [...] wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt!" (Mt 18,6.7b)
Dass sie Ärgernis sind, liegt auf der Hand, denn: Wer ohne Unterlass beten und sein Herz GOTT hinhalten möchte, jedoch unverschuldet Zielscheibe kontinuierlicher Anfeindung, verbaler Angriffe ist, dessen Meditation und Lobpreis sind unterbrochen, da er ins Grübeln gerät. Ferner wird er durch den steten Tropfen auf ihn gegossenen Gifts anfällig für die Machenschaften des Versuchers, der just darauf wartet, sich auf ein geschwächtes Opfer stürzen zu können. Das zerriebene, vergiftete "Kleine" fällt allzu bald dem Zorn anheim, sein Herz gerät zur Mördergrube... Wir Menschenkinder sind schwacher Natur!

Verantwortung für einen solchen Verlauf trägt der Schmähredende. Daher Jesu Warnung. Daher auch die Notwendigkeit der Fürbitte - denn unseres himmlischen Vaters Wunsch ist, die ganze Schöpfung zur Vollendung zu führen; somit auch diejenigen, die Ärgernis verursachen.

das einzige Geschenk

DIR, HERR und GOTT, können wir nur eines geben: unsere Treue.

16.10.25

Gebet statt Zerreden

Betend anerkennen wir unsere Bedürftigkeit von DIR:
wo jedes Sprechen mit Menschen versiegt,
weil Sprache an ihre Grenzen geraten ist,
bleibt doch immer das Rufen zu DIR.

Noch in tiefstem Schweigen,
Ausdruck innigsten Sehnens,
bleibt der Dialog mit DIR lebendig,
ist möglicherweise nun erst wahrhaftig und lauter.

*

So auch zuzeiten erlittener Schmerzen:
Man reißt die Wunden auf, wo immer und immer neu
über das erlebte Übel gesprochen wird.

Besser ist es, von Maria zu lernen,
die alles in ihrem Herzen bewahrt und erwägt (vgl. Lk 2,19.51b).

Am besten ist, von Jesus Christus selbst zu lernen,
dem geopferten Lamm, das duldsam schweigt
(vgl. Mk 15,5; Mt 27,12; Lk 23,9; Jes 53,7).

*

Wer absieht von Jammern und Zerreden,
trägt sein Kreuz bewusst;
er erfährt sich direkt mit Jesus Christus verbunden.

Auch weil er so keine Gefahr läuft,
sich selbst Gerechtigkeit zu verschaffen:
indem er sich erklärt, sich rechtfertigt,
sich auf die Wirkkraft seines eigenen Handelns verlässt.

Schweigend erträgt er das ihm Gegebene,
hält vertrauensvoll seine Lage GOTT hin,
der richten wird, die Lebenden und die Toten.

GOTT ist nahe durch und in SEINEM Wort

"Doch du bist nahe, HERR,
und alle deine Gebote sind Treue." (Ps 119,151)

*

Ja, DU bist nahe : allzeit gegenwärtig.
DEINE Treue lässt uns leben.

DU selbst lebst DEINE Gebote,
so können auch wir - in Treue -
DEINEN Geboten folgen.

*

"Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte,
ein Licht für meine Pfade." (V. 105)

DEIN Wort, HERR, ist Fleisch geworden: Jesus Christus.
Und dieses Wort sagt uns:
"Geht euren Weg, solange ihr das Licht habt,
damit euch nicht die Finsternis überrascht." (Joh 12,35b);

sowie:
"Ich bin als Licht in die Welt gekommen,
damit jeder, der an mich glaubt,
nicht in der Finsternis bleibt." (V. 46);

schließlich:
"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt,
wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh 8,12)

*

DEIN Wort, HERR,
durch die Offenbarung, die Heiligen Schriften,
durch die Nachfolge dessen, der das Wort ist,
bleibt Licht, Weisung und Wahrheit für all unsere Pfade.

Gelobt sei DEIN Heiliger Name in Ewigkeit!

15.10.25

trotz erfahrenen Übels: der Trost ist das Gebet, GOTTES Treue

"Die Stricke der Frevler umfingen mich,
doch ich vergaß nicht deine Weisung."

"Stolze beschmutzten mich mit Lüge,
ich aber bewahre mit ganzem Herzen deine Befehle."

"Ich bin wie ein Schlauch, der im Rauch hängt,
doch deine Gesetze habe ich nicht vergessen."

"Frevler lauern mir auf, um mich zu vernichten,
doch in deine Zeugnisse habe ich Einsicht."

"Mein Leben ist stets in Gefahr,
doch deine Weisung habe ich nicht vergessen."

"Gering bin ich und verachtet,
doch deine Befehle habe ich nicht vergessen."

"Bedrängnis und Drangsal haben mich getroffen,
doch deine Gebote sind mein Ergötzen."

"HERR, ich habe Verlangen nach der Rettung durch dich,
und deine Weisung ist mein Ergötzen."

(Ps 119, 61.69.83.95.109.141.143.174)

14.10.25

der Schwermut keinen Raum geben

Uns gilt, die wir uns Christen nennen,
Kinder des höchsten GOTTES, oberste Pflicht,
gegen jedwede Form der Lamorjanz anzukämpfen!

"Seid nüchtern, seid wachsam!
Euer Widersacher, der Teufel,
geht wie ein brüllender Löwe umher
und sucht, wen er verschlingen kann.
Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens!" (1 Petr 5,8 f.)

Der Teufel, er hüllt sich gern in das Gewand der Schwermut.
Diese gaukelt uns vor, der gegenwärtig empfundene Schmerz sei von Dauer.
Doch vergeht ein jeder Schmerz, alles Leiden ist endlich!
Am Ende wartet verlässlich die Auflösung des Unheils, gerät die Auferstehung in Sicht.
Das Vorübergehende flößt keine Ängste ein - es bleibt ja "Windhauch"!
Nur dort, wo wir sorgen, ein Unwohlsein könnte dauerhaft bestehen bleiben,
nur dort finden Angst, Verzweiflung Halt.

Es heißt daher, dem Widersacher mutig entgegenzutreten!
Woher den Antrieb dafür nehmen?

Zum Beispiel aus den Seligpreisungen:

"Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden." (Mt 5,4)

Warum stiftet das Mut?
Weil es Jesu Versprechen,
Versprechen GOTTES
an uns ist.

Erinnern wir uns immer neu daran,
"nüchtern und wachsam",
dass es sich um eine frohe Botschaft handelt,
die uns mit den Schriften übergeben worden ist!

Sind wir Trauernde, so seien wir es beherzt,
darauf vertrauend, dass uns einst Trost werde;
in der Geborgenheit uns wissend,
dass das Reich GOTTES bereits zu uns gekommen ist (vgl. Mk 1,15).

Vergeben bei Indifferenz

"Und vergib' uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..." :

Ach, wie ungenügend bleibt alles Beten,
so lange wir nicht vergeben können!

Doch wie vergibt man dem Menschen,
der weder stiehlt, noch Gewalt ausübt,
der einfach nur gleichgültig ist und bleibt?
Diese Gefühlsarmut ist ja kein eigentliches Übelwollen;
dieses setzte schließlich voraus, dass ein Gegenüber anerkannt würde,
der überlistet, bestohlen, geschädigt werden soll.

Wo aber Indifferenz wider den Anderen herrscht,
ein Gegenüber nicht wahrgenommen wird,
sondern nur der Wunsch besteht,
selbst wahrgenommen zu sein,
dort kann kaum von absichtsvollem Bösetun gesprochen werden.

Gleichwohl werden Schmerz und Leiden erzeugt -
in demjenigen, der sich als zurückgesetzt, nicht wahrgenommen erfährt.
Wie nun vergibt er?

*

Ein Trost gilt auch hier:

"Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister." (Mt 10,25)

Keinmal ist die Rede davon, dass die Jünger sich Jesus nahten,
IHN nach SEINEM Befinden zu befragen.
Im Gegenteil: Wo ER sie explizit um Wachbleiben bittet,
fallen sie - IHN im Stich lassend - in Schlummer (vgl. Mt 26,38).

Es ist menschlich, keiner von uns ist ausgenommen.
Es könnte, es wird jedem geschehen.

Das kann uns wieder etwas demütiger werden lassen,
kann dabei helfen, das selbst verfertigte Bild
der eigenen Treue / Hingabe etc. zu korrigieren.

Und so dürfen wir beten:

HERR, hilf mir, meine Sünden klarer zu sehen;
eindeutig zu erkennen, wo ich in Unwissenheit lebe,
wann gegen DEINEN Willen handle,
wo ich mich selbst überhebe und damit DEINER Gnade entziehe!

10.10.25

täglicher Rosenkranz für den Frieden in der Welt

Unser heiliger Vater, Papst Leo, rief am 8. Oktober alle Gläubigen dazu auf,
täglich einen Rosenkranz mit der Intention Frieden in der Welt zu beten.

Vereinen wir uns im Gebet!

Papa Leone, 8 Ottobre 2025, Piazza St Pietro
Papa Leone, 8 Ottobre, Piazza San Pietro


2.10.25

Mk 16,16

Alles beginnt, weil und indem DU,
GOTT Vater,
uns liebst.

DU nennst uns bei unserem Namen,
rufst den DEINEN über uns aus.

Fortan dürfen wir uns gläubig zu DIR bekennen,
Ja sagen zu allem,
was DU, Heiliger Geist,
als Gottgewolltes uns eingibst.

Wir dürfen im Glauben wachsen,
bisweilen an ihm irre werden,
wieder getröstet zurückfinden
in Hoffnung und Liebe.

Und weil DU,
Jesus Christus,
Sohn des lebendigen GOTTES,
uns taufst,
des Alten Sterben, des Neugeschaffenen Geburt schenkst,
sind wir erlöst.

Warum nur, warum
entschlafen-erschlaffen wir so leicht
dem wachen Gespanntsein,
in welches das Begreifen dieser Gnade uns versetzt?

Ärger ist überflüssig - dem Jünger wie seinem Meister

Es ist etwas in uns, das streiten will.

Für das Evangelium einzutreten,
zu streiten, zu kämpfen,
es scheint uns rechtens zu sein.

Stimmt das wirklich?

Streit ist keine "Frucht des [Heiligen] Geistes" (Gal 5,22).
Diese sind:

"Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut und Enthaltsamkeit." (V. 22&23)

Der Wunsch, dass Allen zuteil werde,
was wir selbst als Heil erfahren,
ist mitunter so brennend, dass wir ganz verbissen werden,
um es zu erwirken.

Verbissenheit aber wird von Ärger begleitet.

Halten wir uns darum stets gegenwärtig:

"Der Jünger muss sich damit begnügen,
dass es ihm geht wie seinem Meister,
und der Sklave, dass es ihm geht
wie seinem Herrn.
Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt,
dann erst recht seine Hausgenossen." (Mt 10,25)

Jesus Christus, unser HERR,
war verkannt,
SEINE Liebe abgewiesen worden.

Und wir jammern, dass man verkennt,
worauf wir zeigen, was wir bezeugen und verkündigen?

*

Nein, sondern:
Wer diesen Trost in seinem Herzen verankert,
der wandert mit lastenbefreiten Schultern weiter:

"Denn mein Joch ist sanft
und meine Last ist leicht." (Mt 11,30)

1.10.25

GOTTES Name über uns

"Kamen Worte von Dir, so verschlang ich sie;
dein Wort war mir Glück und Herzensfreude;
denn dein Name ist über mir ausgerufen,
HERR, Gott der Heere."

"Fanden sich Worte von Dir, so verschlang ich sie;
dein Wort wurde mir zum Glück und zur Freude meines Herzens;
denn dein Name ist über mir ausgerufen,
HERR, Gott der Heerscharen."

(Jer 15,16; EÜ 1979, 2016)

*

Kein Übel kann uns treffen!
Besinnen wir uns doch:

"Fürchte dich nicht, du kleine Herde!
Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben." (Lk 12,32)

Der Name GOTTES ist über uns ausgerufen,
ist ein Schild vor lebensvernichtendem Harm.

Christus, der Gesalbte, salbt uns.

Fürwahr, kein Sorgen um unser Heil ist nötig,
solange wir nur bei DIR bleiben,
und DU in uns.

DU sprichst

Während alles schweigt,

sprichst Du,

HERR und GOTT.