Chalice

Chalice
chalice (hmp)

20.9.25

"Ihr seid das Licht der Welt."

„So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,16)

Keine Trübsal daher, ob des Undanks der Welt! Diesen Umstand, fehlende Wertschätzung und Dankbarkeit, bejammern auch die Nichtchristen. Wir aber, Jünger Jesu und SEINE Nachfolgenden, dürfen vor Freude jubeln, wenn kein Dank bezeugt wird!

So er denn empfunden, bloß nicht ausgedrückt wird, ist’s gerade recht verlaufen: der Dank richtet sich im Stillen an GOTT, unseren himmlischen Vater; wir aber bleiben bewahrt vor Eitelkeit und Hochmut, die sich allzu flink aufgrund übermittelter Wertschätzung einstellen!

So der Dank nicht empfunden wird, brauchen wir als Gebende auch keinen Groll zu hegen: „Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn. Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn.“ (Mt 10,24 f.)

„Ihr seid das Licht der Welt.“ (Mt 5,14) kann auch so gelesen werden: Der Welt seid Ihr das Licht. - Leuchten wir also, strahlen wir im Stillen die Seligkeit derjenigen, die sich Kinder GOTTES wissen!

Sich selbst zurücknehmen, GOTT wirken lassen, schweigend dasjenige ausstrahlen, was uns durch SEINE Gnade geschenkt wird: die Würde, die darin besteht, „Ebenbild“ des Vaters, des Höchsten (vgl. Gen 1,27), „erwählte Freunde“ Jesu Christi (vgl. Joh 15,15 f.), sowie „Tempel“ des Heiligen Geistes (vgl. 1 Kor 3,16 f.) zu sein.

GOTT wirkt im Stillen, im Verborgenen, auch während ER uns als ‚Wirkzeug’ gebraucht; keineswegs, indem wir lautstark tönen...

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