Wie gut es ist, dass wir nach außen und nach innen blicken können. Nach außen: um uns her, neben das Eigene, über es hinaus; in den Himmel - sehnend -, ins Antlitz unserer Nächsten: liebend.
Umsicht beginnt bei dem Eigenen, wendet sich aber bald dem Anderen, sogar dem Fremden zu.
Klarsicht hilft, zu erkennen, welcher Gestalt das Naheliegende tatsächlich ist. Das Gegebene annehmen setzt die Wahrnehmung der Wirklichkeit voraus. Projektion und Klarsicht schließen einander aus.
Weitsicht: Heute säen, auch wenn wir nicht wissen, ob die Saat aufgehen, ob sie Frucht bringen wird. Heute schenken, denn wir wissen nicht, was morgen sein wird, kennen nicht einmal den Verlauf des aktuellen Tages.
Am Ende zählt, wie schon mehrfach ausgesprochen: Treue.
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