Chalice

Chalice
chalice (hmp)

23.5.25

GOTTES Wirk-lichkeit

Der wirklichste Moment des Tages geschieht,
während wir in stiller Anbetung unseres HERRN verweilen.

Reine Wirklichkeit -
denn Jesus Christus, unser HERR und GOTT, steht in greifbarer Nähe :
in Herrlichkeit, in Gegenwart, Da-Seiend;

Wirk-lichkeit - da wir der Wahrheit über uns selbst begegnen -
ohne Ausflüchte, Deckmantel, ohne Hintertürchen -
kann GOTT Heilung bewirken.

*

" Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens,
in Deinem Licht schauen wir das Licht. " (Ps 36,10)

*

Dieser über alle Maßen wirkliche Moment bietet Gelegenheit zur Bitte:

" HERR, nicht die Last des Leidens nimm von meinen Schultern;
ich möchte sie geduldig tragen -
bleibe aber bitte stets so gegenwärtig, so nahe bei mir -
auf dass meine Seele nicht vom Leid erdrückt werde. "

" Meine Ohnmacht opfere ich DIR,
mein HERR und mein GOTT. "

" Gewähre es mir, bei DIR am Kreuz stehen zu dürfen:
schweigend, erduldend. "

17.5.25

Selbstmitleid ist Götzendienst

 Solange wir Götzendiener unseres Selbstmitleids bleiben,
verbleibt GOTT ohnmächtig,
in unseren Leben Heil und Heilung zu bewirken.

Keinen Raum findet der Heilige Geist in unseren Herzen,
weil wir fortwährend uns selbst huldigen,
dem Widerkäuen des eigenen,
vermeintlich unverdienten Leidens.

14.5.25

GOTT schauen durch den Blick auf Jesus Christus

 ' Wo bist Du, GOTT, zeige DICH mir doch! '

Wer solches verlangt, darf sich freuen:
er besuche den Altar, unseren HERRN in der Monstranz,
und schaue gläubigen Herzens zu IHM auf; denn:

" Ich und der Vater sind eins. " (Joh 10,30)

" Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. " (Joh 14,9b)

*

Freilich ist dieser Besuch auch mit Anstrengung verbunden;
man bleibt immerhin durchweg sich selbst ausgesetzt.
Diese Begegnung ist alles andere als einfach.

Zugleich aber gilt: GOTT ist immer dabei, allzeit gegenwärtig.

Die eigenen Schwächen, Untiefen durchwandert niemand allein,
Jesus bleibt begleitender, tragender Weggefährte.

Damit ist kein Un-Heil zu befürchten!

12.5.25

GOTT loben, ganztägig

 " Preise den HERRN, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen! "
(Ps 103,1)

*

Lobpreis kommt mit wenigen Worten aus,
die den ganzen Tag über verkostet werden können;
zum Beispiel:

" Gelobt sei der Name des HERRN. "
(Ijob 1,21)

" Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! "
(Lk 1,68)

" Du bist der Heilige Gottes. "
(Joh 6,69b)

" Mein Herr und mein Gott! "
(Joh 20, 28b)

8.5.25

Sehnsucht nach GOTT

 Das tiefste, innigste Gebet zu DIR,
"mein HERR und mein GOTT",
ist meine Sehnsucht nach DIR.

*

HERR Heiliger Geist, halte wach in mir
die Sehnsucht danach
GOTT zu schauen.