Chalice

Chalice
chalice (hmp)

29.8.25

den Feind mehr lieben

" Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun
und leihen, wo ihr nichts zurückerhoffen könnt. "
(Lk 6,35)

Das heißt eigentlich:
Liebt Eure Feinde mehr als jene, die Euch Gutes tun.

Denn Übelgesinnte sind bereits im Nachteil,
ganz offensichtlich brauchen sie mehr Liebe;
haben Fürbitte und Zuwendung nötiger als friedfertige Menschen.

Gottesdienst ist Nächstenliebe

" Wie aber finde ich heraus, was schon Nächstenliebe ist?
Wann ist es zu wenig, wann zu viel?
Wo liegt die Grenze? "

Die Nachfolge Christi ist einfach:
statt viel zu fragen, nach dem Wie? oder Ob?,
sich selbst verlieren,
den Anderen als Abbild GOTTES,
Christus in ihm sehen -

handeln!

IHM dienen.

26.8.25

Gebetsgut der Volkskirche 5

 älteres Gebetsgut der Volkskirche - 5:

" Jesus, Jesus, komm' zu mir:
oh, wie sehn' ich mich nach Dir!
Meiner Seele bester Freund,
wann werd' ich mit DIR vereint?

Tausendmal begehr' ich DEIN,
Leben ohne DICH ist Pein;
tausendmal seufz' ich zu DIR,
oh, HERR Jesus, komm' zu mir!

Keine Lust ist in der Welt,
die mein Herz zufrieden hält;
DEINE Liebe, HERR allein,
kann in Wahrheit mich erfreu'n. "

24.8.25

Eigendünkel und Selbstbetrug

Selbstbetrug und Eigendünkel:
wie leicht ist es doch, in deren Netze zu geraten!

Da redet man von seiner Liebe zu DIR -
und will doch eigentlich nur gehört / beachtet / gelobt werden...

22.8.25

das konsekrierte Brot

 DU, mein HERR und mein GOTT,
lässt es DIR angenehm sein,
DICH zu verbergen
in der Unscheinbarkeit
einer Hostie.


DU, HERR und GOTT,
mit DEINER Allmacht, Allgewalt,
DU bist gegenwärtig, lebendig, hier -
in der gewandelten Gestalt des Brotes.


Wie können wir es wagen,
uns aufzublasen;
unser Denken, Trachten,
unser nichtiges Tun aufzubauschen?


Nachfolge: heißt das auch,
unsere Kleinheit umarmen?

GOTT ist Anwalt, Richter, Retter

" Besser, sich zu bergen beim HERRN,
als zu vertrauen auf Menschen.
Besser, sich zu bergen beim HERRN,
als zu vertrauen auf Fürsten. " (Ps 118,8 f.)

"Menschen", das schließt mich selbst ein.
Ich möchte Vorbild sein?
Ich möchte durch mein Verhalten meine Nächsten inspirieren?
Ich möchte aus- / be- / einwirken?

Damit vertraue ich auf eigene Fähigkeiten,
finde mich allzu bald in den Fängen der Selbstliebe...

Besser, DICH wirken zu lassen:
sei DU, HERR, mein Richter,
sei DU, HERR, Richter für mich,
Kämpfer für meine Sache!

--

Und "Fürsten"?
Sind sämtliche Autoritäten, denen wir uns gar so leicht unterwerfen.

Doch besser ist es, zu vertrauen, dass DU, HERR, wirkst;
keiner höheren 'weltlichen' Macht -
der klugen Idee, dem Vorgesetzten, der Koryphäe -,
DIR allein jedes Vertrauen!

zwei Wege

Bekanntlich stehen uns zwei Wege zur Auswahl:

" Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht [...],
sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN. " (Ps 1,1.2)

Zwei Wege, das heißt auch:

Selig der Mensch, der nachsinnt über die Frohe Botschaft;
der keinen Raum öffnet jedwedem Ärger, Groll, Zorn.

Denn dies steht uns immer zur Wahl:
Über Unbill, Unbehagen, Angriffe uns ärgern;
Wehleid, Selbstmitleid, Schwermut -- das Jammer-Tal?

Oder mit DIR, HERR Jesus Christus, auf den Berg der Verklärung steigen,
den Blick auf die Offenbarung, auf das Wort richten?

Dadurch DEINEN Frieden erfahren.

*

" Geht durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor und breit der Weg,
der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen.
Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg,
der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden. " (Mt 7,13)

Wie eng ist oft unser Hören, unser Herz,
auf die Wahrheit der Heiligen Schrift,
auf die Wirklichkeit der Offenbarung...